News

05.06.2009

Die Metro Group führt den Fingerabdruck als Zahlungsmittel in weiteren Märkten in Nordrhein-Westfalen ein.

Noch 2009 weitet die Metro Group die Akzeptanz des Fingerabdrucks als Zahlungsmittel auf weitere Märkte in räumlicher Nähe zum Unternehmenssitz in Düsseldorf aus.

 

Dies berichtete Dr. Gerd Wolfram, Kopf der Future Store Initiative und zukünftig für das neu eingerichtete CIO-Office der Metro AG zuständig, der LZ anlässlich des ersten Geburtstages des Real Future Stores.

 

In Tönisvorst, wo diese "lebende Testplattform für Technologien und Konzepte" nach dem Umzug aus dem Extra-Markt in Rheinberg ihre neue Heimat gefunden hat, haben sich laut Wolfram bereits über 500 Kunden für das Bezahlen per Fingerabdruck angemeldet.

 

Identifizierung mit "Digiproof" Technologiepartner sind die IT-Werke Lahr mit dem Identifizierungsverfahren "Digiproof", das auch bei Edeka und Globus zum Einsatz kommt.

 

Bei der Anmeldung zu diesem Zahlverfahren wird der Fingerabdruck des Kontoinhabers in einen Datensatz umgewandelt, in dem die charakteristischen Merkmale verschlüsselt enthalten sind. Ein Bild des Fingerabdrucks selbst wird nicht gespeichert und lässt sich laut Anbieter aus dem Datensatz auch nicht wieder erzeugen.

 

Easycash wickelt Zahlungen ab Zahlungsverkehrsdienstleister ist Easycash, der nach eigenen Angaben 40 Prozent der EC- und Kreditkartenzahlungen im Einzelhandel in Deutschland verarbeitet.

 

Über das Zahlverfahren "Payeasy" können angemeldete Kontoinhaber in zwei Zahlungsvorgängen bis 200 Euro täglich mit dem Fingerabdruck per Lastschrift bezahlen.

 

Wird das System trotz Anmeldung für einen Zeitraum von mehr als drei Jahren nicht genutzt, werden alle bei Easycash gespeicherten personenbezogenen Daten automatisch gelöscht. Mit Payeasy können laut Easycash auch Handy-Zahlungen abgewickelt werden.


Zurück